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Dampf ablassen

Ich rege mich ja normalerweise nie auf ... aber heute muss ich einfach mal so richtig Dampf ablassen. Wenn jeder um einen herum richtig viel Bockmist baut, aber Stephan mal wieder dafür bezahlen muss ... hier also Schlagworte und wütende Absätze.

Kulturschock

Meistens fühle ich mich ja wie ein gestrandeter Außerirdischer: In meinem ganzen Umfeld gibt es niemanden, der auch nur annähernd so ist wie ich. Jetzt zappe ich mich einmal durchs Fernsehprogramm, stoße auf eine Reportage zum neuen Bosch-Forschungszentrum in Ehingen und auf einmal sehe ich überall meine Doppelgänger herumlaufen. Die ganze Bude auf zwölf Etagen ist voll davon, und jeder der in dem Beitrag zu Wort kommt ist ein Doktor der Physik, Informatik oder Chemie. Voll krass und voll der Kulturschock. Da fragt man sich schon, ob ich mich für den richtigen Karriereweg entschieden habe ...

Macht Eins

Ich habe es in meinem Text zum Mobbing angerissen: Wenn ich mir damals in meiner Hilflosigkeit etwas gewünscht habe, dann einmal am längeren Hebel zu sitzen und die anderen vor mir um Gnade winseln zu lassen. Dummerweise klappt das jetzt immer noch nicht. Ich hätte mich auch nicht für eine Firma entscheiden sollen, deren Neukundenaquise fast zu 100% von Weiterempfehlungen zufriedener Kunden abhängig ist. Da kann man es sich nicht einfach mal so erlauben jemanden abblitzen zu lassen, der vehement verlangt die Restarbeiten sofort gemacht zu bekommen auch wenn mein Montageteam keine Zeit dafür hat und meine eigene Zeit für die nächsten zwei Wochen genauso voll verplant ist. Und es hilft auch nicht wenn ich nicht nur einfach "nein" sage, sondern auch noch erkläre, warum.

Macht Zwei

Es heißt ja oft, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter ausbeuten würden. Tja, wäre schön wenn es so wäre. Meine Realität sieht leider so aus dass die einzige Mitarbeiterin die ich ausbeuten könnte die Putzfrau ist. Bei allen anderen muss ich froh sein, dass sie überhaupt für mich arbeiten und wenn sie Mist machen muss ich die Zeche bezahlen, die Sauerei selbst beseitigen und noch ein nettes Gesicht dazu machen.

Sparsamkeit

Ein vielfach übersehener Job in einem Unternehmen ist die Warenbeschaffung. Bekanntermaßen ist ja nichts so variabel wie der Preis und bislang habe ich fast immer ein gutes Händchen dabei gehabt die Produkte zu kaufen die auf der einen Seite gut genug waren und auf der anderen Seite so günstig wie möglich. Mein Obermonteur (bei dem ich ja froh sein muss, dass er für mich arbeitet, siehe Macht zwei) hat sich spontan dazu entschieden im Würth Shop vorbeizufahren und sich mit verschiedenen Sachen einzudecken. Obwohl ich das alles auch schnell anders hätte organisieren können oder sogar schon auf Lager hatte. Schließlich warte ich mit meinen Bestellungen so lange wie möglich um noch kurzfristig was dazuordern zu können. Ich hatte das schon mal vor einem knappen Jahr und dachte mich genug darüber aufgeregt zu haben dass das in den Köpfen angekommen ist, aber nein: Ich bekomme eine Rechnung über 190€ für Zeug was es woanders für 66€ gibt. Und als ich ihm das gesagt habe ist er eingeschnappt, nach dem Motto: "dann nehme ich die Sachen mit nach Hause und bezahle dir das" - aber in einem sehr säuerlichen Tonfall. Und selbst wenn die 50€ Bohrerkassette jetzt nicht ganz so überteuert ist wenn die Bohrer präzisionsgeschliffen sind: Die bleibt bei den Monteuren nicht mal eine Woche komplett, dann fehlen ein paar wegen abgebrochen oder liegengelassen. Und ich habe selbst in meiner eigenen Metallwerkstatt nur die günstigen rollgewalzten weil die den Job genauso machen und ich mir gegenüber dafür zu sparsam war. Wenn ich schon Geld zum Fenster rauswerfen muss, dann wäre es schön wenn ich dann wenigstens auch den Spaß daran hätte, aber nichtmal das ist mir vergönnt.

Staatsversagen

Der Brexit .. da muss man mitansehen wie ein paar hundert Leute, deren einziger Job es ist ein Land zu regieren dabei jämmerlich versagen. Bei jeder Internetseite die man öffnet erscheint diese absolut nervtötende Cookie-Warnung, für so etwas sind Zeit und Resourcen da und es kümmern sich Politiker und Bürokraten darum. Aber um die wirklich wichtigen Sachen wie eben den Brexit, Klimaschutz kümmert sich keiner. Da sollen jetzt Plastiktüten in Deutschland offiziell verboten werden. Klingt gut, hat aber mit dem globalen ozeanischen Müllproblem praktisch nichts zu tun, die Mühe könnte man sich locker sparen. Die Anzahl der deutschen Plastiktüten in den Weltmeeren ist überschaubar, die Deutschen haben schließlich den grünen Punkt im gelben Sack erfunden. Auf der anderen Seite müssen die Schleusenwärter am Drei-Schluchten-Staudamm in China jeden Tag tonnenweise Müll vor ihrer Schleuse abfischen weil die sonst nicht mehr aufgeht. Dreimal darf man raten wo das Zeug normalerweise landet.

Man muss sein Kind auch mal an die Backofentüre greifen lassen

So verkehrt ist die Position des Brüsseler Korrespondenten nicht: selbst wenn man den Brexit jetzt wieder aufschiebt oder ganz begräbt, das Problem löst sich ja damit nicht, die 48% oder 51% sind ja immer noch dafür. Die Radikallösung seitens der EU, nämlich einfach die Nase voll zu haben und keinen Aufschub mehr zu gewähren, d.h. einen harten Brexit zu erzwingen könnte tatsächlich funktionieren. Wenn diese Leute dann nämlich aufwachen und merken, dass wir nicht mehr im viktorianischen Zeitalter mit England als Weltmacht leben und es ohne die EU ganz sicher nicht besser wird, selbst wenn man dann die extra angeworbenen rumänischen Erntehelfer ausweisen kann und die Kartoffeln teurer werden. Und wenn die Briten das dann gemerkt haben sind sie nämlich in genau der Position, nämlich um eine Wiederaufnahme winseln zu müssen und dann ist nix mehr mit Briten-Rabatt und Pfund. Eines muss man der EU-Bürokratie ja lassen: Sie sind konsequent und haben ja auch den Deal nicht wieder aufgeschnürt.

Warum so ein Gequassel?

In der Talkrunde war denn auch ein englischer Politiker, der dauernd von seinem Alternativkonzept für den Backstop gequasselt hat. Sie hätten sich die Situation an verschiedenen Grenzen überall in der Welt angesehen und diese schöne vierfarbige 80-seitige Broschüre verfasst, in der die Lösung stehen würde. Ich frage mich nur warum keiner der anderen Gäste den Typen mal so richtig in die Mangel genommen hätte und gefragt hätte was denn in zwei Sätzen die Wunderlösung ist? Er hat nur von seiner Broschüre gequasselt aber kein Wort von der Lösung gesprochen. Die gibt es nämlich nicht: offene Grenze geht nur mit Zollunion und die gibt es nur mit dem Gemeinschaftsmarkt mit seinen Vorschriften. Insofern haben die Brexiteers ja schon recht, der Deal ist wie eine Mitgliedschaft ohne Mitglied zu sein und das ganze sozusagen auf ewig. Die Alternative bedeutet aber ein Wiederaufflammen des Nordirland-Konfliktes und ich frage mich sowieso wie lange die Schotten dabei noch zusehen.

Ganzheitlich denken

Ich musste die ZEIT jetzt abbestellen weil der Stapel der ungelesenen Exemplare schon mehr als kniehoch ist. Ist eigentlich schade, das Produkt ist wirklich gut. So auch der Bericht zu den Forschungen über eine aktive Umkehr der CO2-Problematik, was mit Abscheidung oder Meeresdüngung funktionieren könnte, im Extremfall auch mit Schwefel in der Hochatmosphäre. Auch da gibt es wenigstens ein paar Menschen die endlich eingesehen haben dass es ohne einen ganzheitlichen Ansatz - also das Problem von allen Richtungen gleichzeitig anzugehen - schon lange nicht mehr geht, dafür ist es längst zu spät. Und ich würde das auch noch in Bezug auf den Energiemix erweitern: Man sollte auch die Kernenergie in Form der Flüssigsalz-Thorium-Reaktoren da noch mit einbeziehen. Soweit ich das bisher beurteilen kann, bekommt man hier einen sehr sicheren Reaktor mit sehr wenig Abfällen. Nur ist der eben noch nicht vollständig entwickelt und bisher waren neue Uranbrennstäbe einfach viel zu billig um über Alternativen nachzudenken. Von irgendwoher muss die Energie ja kommen mit der die ganzen Elektroautos ja fahren sollen.

Sorgsam mit seinen Sachen umgehen

Es mag ja ein Aspekt der Perceiver-Typen sein, aber nicht bei allen: Wenn ich das Werkzeug sehe was ich meinen Monteuren gegeben habe, dreht sich mir der Magen um. Klar gibt es Verschleiß, ich habe an meiner Portalfräse mittlerweile auch schon eine Menge Fräser geschrottet oder stumpf gefahren. Es gibt aber auch Missbrauch. Ich musste meinen Kleintransporter jetzt temporär hergeben weil der große in der Werkstatt steht. Ich habe dann aber darauf bestanden mein Werkzeug auszuladen und das das andere umgeladen wird, was natürlich Missfallen erregt hat. Ich hatte mir das so schön überlegt, dann aber nicht so zum Obermonteur gesagt: "Wenn du deine Tochter zum Babysitter gibst, willst du sie ja auch so wieder wie du sie abgegeben hast. Wenn sie nur zerzaust und dreckig ist das nicht so schlimm, aber wenn sie missbraucht wird oder gar Teile fehlen dann gefällt dir das sicher auch nicht." Bei der Aktion mit dem überteuerten Würth-Werkzeug waren auch 15er Torx-Bits dabei die dringend gebraucht wurden. Tja, in meiner Bitbox sind alle Bits so drin wie sie aufgedruckt sind, eben der vollständige Werkszustand. Bei meinen Monteuren wurde zuerst der Verschluss abgebrochen, dann flogen die restlichen Bits überall herum und dann findet man natürlich die TX15 nicht mehr. Die Dinger halten nämlich selbst bei täglichem Gebrauch ziemlich lange und ich hätte jetzt kein Problem damit, verschlissene gegen neue zu tauschen ... aber ist wohl eher: neue gegen fehlende. Genauso wie man eine Bohrerkassette nicht so einfach kaputt bekommt. Und wenn ich schon für 150€ Retuschiermaterial kaufe: zuerst geht wieder der Gummi verloren der die Schachteln zusammenhält und am Ende fliegt alles durcheinander in der Schublade herum und ist praktisch unbrauchbar. Zur Ehrenrettung der Perceiver: Meine Mutter ist ja INFP, ganz sicher nicht ordentlich, aber eben auch Enneagramm eins (Perfektionist) und kann deshalb auch nicht haben wenn etwas kaputt ist oder fehlt.

Richtig stöbern

Was ich auch nicht verstehen kann: Ja, man wäre durch den Laden gegangen und dann wäre einem eingefallen was man noch bräuchte. Warum frage ich dauernd ob noch etwas gebraucht wird und es heißt, man bräuchte nix? Ich gehe immer wieder hin und blättere den Katalog durch und überlege mir was man noch brauchen könnte und deshalb ist meine Werkstatt wirklich gut sortiert. Nur dafür ist dann bei den Monteuren angeblich keine Zeit da. Sie werden auf die Stunde bezahlt und es wäre ja wirklich nett wenn ein paar Sonderschichten drin wären, vor allem um die Reklamationen zu erledigen. Aber nein, Feierabend und Wochenende sind heilig und deshalb bleibt mir nichts anderes übrig als die Sachen selbst zu machen. Abgesehen davon, dass meine beiden neu angelernten Monteure auch nach fast einem Jahr noch nicht so weit sind diese Sachen selbstständig zu machen. Dabei haben die inzwischen wohl zehnmal soviele Küchen montiert wie ich.

Irgendwann hilft dir keiner mehr

Noch so ein Perceiver-Ausfall: Mein Vater ruft mich aus dem Urlaub/Rente an (per Segelboot in Griechenland unterwegs): er hätte sein Portmonee verloren und ich solle ihm doch bitte die ganzen Kreditkarten sperren. Meine Mutter schlägt nur die Hände über dem Kopf zusammen und konstatiert, dass seine neue Lebensgefährtin doch besser auf ihn aufpassen solle, denn sie hätte das ihr ganzes Leben lang gemacht. Ich habe meines immer in der Hosentasche und deshalb verliere ich das auch nicht. Er aber legt das überall hin, mal in den Koffer, das Handschuhfach im Auto ... jedenfalls gibt es natürlich keine Liste mit den Kartennummern und ich verbringe Stunden und detektivischen Spürsinn damit mir die Dinger herauszusuchen und mich bei den Sperrhotlines durchzutelefonieren. Am nächsten Tag kommt dann der Anruf, das alles wieder im Rucksack aufgetaucht sei. Auf Deutsch: es war alles für die Katz und es kommt noch nicht mal eine Anerkennung für die Mühe. Genauso wie im letzten Jahr wo ich den Auftrag bekam eine Flugverbindung von Leros nach Hause zu suchen. Das war auch eine stundenlange Recherche für verschiedenste Flughäfen und Fähren, es ging ihm aber irgendwie nicht schnell genug und er ruft dann meinen Cousin an und lässt das von ihm machen. Meine Arbeit war dann wieder für die Katz. Da fragt man sich schon, warum man überhaupt noch etwas machen soll. Als das mit den langen Segelurlauben anfing und ihm die Firma noch gehört hat, dann hieß es auch immer: "Wenn ich zurück bin, dann helfe ich dir damit du auch mal Urlaub machen kannst". Tja, wenn es denn wie bei mir heißen würde: Zusätzlich zur normalen 6-Tage-Woche noch die Arbeit des anderen mitzumachen. In der Realität: Pustekuchen und wenn es Modellflugwetter gibt, dann auch noch den Rest liegenzulassen. Damit wird die Arbeit aber nicht weniger und ich kann deshalb auch nicht weg. Wundert es wen wenn das nervt?

Es gibt schnelle Auffassungsgabe und ...

ich habe dann auch zugestimmt einen GLS-Paketshop zu betreiben. Hauptsächlich deshalb um selbst Pakete verschicken zu können und so betrachtet ist es auch tatsächlich ein Service für unseren Ort, denn die Kosten übersteigen die Vergütung bei weitem. Die Bedienung ist dann auch total einfach, es gibt ein umgemodeltes Handy mit genau vier Funktionen: Paketannahme und -abgabe, vom Kunden und vom Fahrer. Scannen, unterschreiben lassen und Quittung drucken. Dazu noch die PIN von der SIM-Karte und das Passwort von der Shop-App. Beides so simpel dass ich es nicht hier schreiben kann ohne alle Paketshops in Deutschland zu kompromittieren. Tja, einer meiner Verkäufer ist damit trotz Schulung überfordert ... und natürlich muss ich auch froh sein ihn zu haben.

Social Jetlag

Es gibt auch unter den Menschen völlig natürlich Lärchen und Nachteulen. MBTI-technisch häufen sich die Nachteulen bei den Intuitiven und die Sensoren als Mehrheit sind Frühaufsteher. Mittlerweile ist es durch Studien belegt, dass dadurch dass die Mehrheit der Minderheit ihren Zeitplan aufzwingt die Nachteulen durch den ständigen Jetlag (Wecker!) eine geringere Lebenserwartung haben. Ich habe auch meine kreativste Phase zwischen zehn Uhr abends und Mitternacht, schon allein weil ich dann meine Ruhe habe. Aber in der Emmissionschutzverordnung ist festgeschrieben das die Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr morgens geht. Und letztens wurde ich von einer Nachbarin angebrüllt weil ich um 22:15 Uhr noch meinen Transporter für die Tour am nächsten Morgen geladen habe. Ein paar Kartons einladen macht nun wirklich nicht viel Geräusch und wir sind in einem Mischgebiet, da sind sowieso 45 Dezibel zulässig. Aber nein, ich werde angebrüllt und sogar genötigt: "Wenn du jetzt nicht sofort Feierabend machst, komme ich runter und mache dir Feierabend". Wenn die Frau ja wenigstens konsequent wäre und ein paar Tage später der Kirmes auch Feierabend gemacht hätte, da wurde um ein Uhr nachts noch "Skandal im Sperrbezirk" und "Major Tom" aufgelegt, und zwar mit fast 50 Dezibel, doppelt so laut wie erlaubt. Aber nein, weil ich ja nur allein bin und keine Macht habe ... et cetera et cetera.

Soziale Inkompatibilität

Gerade eben habe ich meinen Transporter weitgehend in den Zustand zurückversetzt in dem er sich befand bevor ich ihn aus der Hand gegeben habe. Das ist ein klarer Fall von sozialer Inkompatibilität, wenn die Werte der Menschen mit denen man zusammenarbeiten muss sich völlig von den eigenen unterscheidet. Ich habe eineinhalb Stunden lang geputzt und gesaugt (ich hatte das völlig unnötigerweise schon gemacht bevor ich ihn abgegeben habe ...), im Führerhaus waren überall Spritzer einer klebrigen Flüssigkeit, die Sitze voll mit Sägemehl, an der Türverkleidung sind eine Reihe von Schrammen die vorher nicht drin waren und in den Ablagen waren jede Menge Semmelbrösel. Im Innenraum sieht es auch nicht besser aus: es roch streng, was mit den Flecken am Boden zusammengehangen haben könnte und auch wenn meine Inneneinrichtung ein Gebrauchsgegenstand ist, hätte man sie nicht unbedingt mit sieben fetten Schrammen verschönern müssen, die Kratzer im Blech der Vorderwand und des Radkastens nicht mitgezählt. Ohne mein Wissen hat man mir auch die flammneue Meißelkiste entwendet und zurück bekam ich sie voller Bohrmehl und mit Kleberresten und einem Fußabdruck verschönert. Warum? Weil sie keinen langen 10er mehr hatten. Komisch, in ihrer identischen Bohrerkiste war auch einer und man hat mir nicht gesagt dass sie einen neuen bräuchten weil der stumpf sei. Kurz und gut: Die Vorstellung, wie man mit seinen Sachen umgeht können unterschiedlicher nicht sein. Und das beste ist ja noch, dass ich darüber froh sein muss, dass sie mir das gemacht haben. Dazu fällt mir nur noch der Sheriff von Nottingham in Robin Hood - König der Diebe ein: "Einmal will ich etwas haben, was neu und unbefleckt ist".


Fazit

Habe ich etwas falsch gemacht? Wenn ich meine Sozialisierung ansehe und ich der einzige NT-Typ weit und breit bin, wohl ja. Wenn man in einem der NT-Biotope leben kann wo die Menschen ähnlich intelligent sind, ähnliche Werte und Denkweisen haben ist es jedenfalls viel, viel einfacher. Und vor allem stressfreier. Und von der Partnersuche gar nicht zu reden. Selbstständigkeit hat sicher seine Vorteile, aber wenn es bedeutet am Ende mit der Verantwortung alleingelassen zu werden und ständig für die Fehler anderer mit Geld, der eigenen (Lebens-)zeit oder sozialer Verformung bezahlen muss, dann verliert das doch stark an Reiz.

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